Infos

Hypnose- und EMDR-Therapie während der Corona-Pandemie

Ich habe alle möglichen Maßnahmen getroffen, damit Sie sich in meinen Praxisräumen sicher und gut aufgehoben fühlen können. Vorab zur Info: Ich selbst bin geboostert.

  • Meine Klienten dürfen nur zur Behandlung kommen, wenn sie keine Anzeichen von Corona oder Erkältung haben und natürlich auch keinen Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen gehabt haben.
  • Zu Beginn und am Ende des Praxisaufenthaltes werden alle Klienten gebeten, ihre Hände mittels der angebrachten Spender zu desinfizieren.
  • Alle Räume werden sehr ausgiebig gelüftet und desinfiziert. Der Behandlungsraum wird regelmäßig desinfiziert.

Welche Art Hypnotherapie benötigen Sie?

Die Hypnotherapie ist eine sehr erfolgreiche Therapiemethode. Sie wird aber auch von den unterschiedlichen Therapeuten sehr unterschiedlich gehandhabt und angewendet. Dies ist dem Hilfesuchenden in der Regel nicht bewusst. Der Erfolg Ihrer Hypnotherapie hängt davon ab, was Sie genau von der Therapie erwarten.
Drei verschiedene Methoden sollen verdeutlichen, wie unterschiedlich Hypnose wirken kann:

Vielleicht gehören Sie zu der Gruppe von Menschen, die grundlegend verspannt sind. Vielleicht wollen Sie dabei nicht die tiefenpsychologische Ursache Ihres Unwohlseins aufdecken. Dann sollten Sie eher eine zudeckende „klassische“ Hypnotherapie wählen.

Dabei wird der Therapie-Fokus auf Ihre innere Stärke, Ihre Entspannung und das Wohlgefühl gelenkt. Die tiefenpsychologische Ursache wird innerhalb einer klassischen Hypnose nicht aufgedeckt (zudeckende Methode).
Ganz anders verläuft die Therapie bei einer tiefenpsychologisch fundierten Hypnotherapie. Hier wird das ursprüngliche Problem der Störung in der Hypnose erkannt und die Hypnose ist Werkzeug, um zu einer ursächlichen Lösung zu gelangen. Dies geschieht von einem erfahrenen Therapeuten immer spielerisch, ohne dass Sie Angst vor einer Retraumatisierung haben müssten. Eine so gestaltete Therapie bringt tiefe, oft faszinierende Einblicke ins eigene Selbst (aufdeckende Methode).
Die moderne selbstorganisatorische Hypnotherapie erstellt die Lösung aus dem unterbewussten Wissen des Klienten und stellt seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt der Therapie. Nicht der Therapeut ist der Wissende, sondern das Unterbewusstsein des Hilfesuchenden trägt den Lösungsweg in sich.

Die selbstorganisatorische Hypnotherapie ist eine ausgefeilte tiefenpsychologisch fundierte Methode und als solches ein aufdeckendes Therapieverfahren. Sie arbeitet mit den individuellen Ressourcen des Klienten und beschreitet einen vom Klienten aktiv gestalteten Therapieverlauf.

Bin ich überhaupt hypnotisierbar?

Sie kennen den Zustand, wenn Sie Auto fahren und dann sind Sie plötzlich am Ziel, ohne viel vom Weg mitbekommen zu haben. Sie sind unbewusst gefahren. Diesen Zustand gibt es auch beim Kartoffel schälen und beim Buch lesen, wenn Sie dann nicht merken, wie Ihr Partner ins Zimmer kommt.
In diesen Trancezuständen macht Ihr Unterbewusstsein etwas, ohne dass Sie sich darauf konzentrieren müssten und Ihre Gedanken schweifen ab. Die Hypnose unterscheidet sich darin nur in einem Punkt. Sie wird von einem anderen Menschen angeleitet. Somit sind die allermeisten Menschen hypnotisierbar. Es ist eine Frage der Erfahrung des Therapeuten, herauszufinden, wie Sie persönlich am besten in die Hypnose gehen können.

Kann Hypnose dazu führen, dass ich ausgeliefert bin?

Nein!
Hypnose wird oftmals aus Sensationsgründen (die lassen sich von den Medien besser verkaufen) oder aus Unwissenheit verzerrt dargestellt.
In einer Hypnotherapie sind Sie lediglich auf Ihre inneren Bilder konzentriert. Sie sind bei vollem Bewusstsein. Das Unterbewusstsein ist in Form der inneren Bilder nur zugeschaltet. Keine Therapeut kann Sie gegen Ihren inneren Willen manipulieren. Und wenn Sie wollen, dann machen Sie während der Hypnose die Augen auf und dann verlassen Sie einfach den Ort des Geschehens 😉 .

Für welche Krankheiten ist Hypnose und EMDR nicht geeignet?

  • Psychosen ((z.B. Schizophrenien, Wahnerkrankungen, Endogene Depressionen) auch wenn Sie schon längst zurückliegen!)
  • Alkohol- oder Drogenpsychosen (auch wenn sie schon lange zurückliegen)
  • schwere Persönlichkeitsstörungen
  • Bipolare Störungen
  • kürzlicher Schlaganfall oder Herzinfarkt
  • Anfallserkrankungen (z.B. Epilepsie)

Vor jeder Hypnosetherapie steht bei mir ein Anamnesegespräch. In diesem Gespräch werden wir unter anderem klären, ob in Ihrem persönlichen Fall etwas gegen eine Hypnosetherapie spricht.

Warum halte ich eine Hypnosetherapie in zwei oder drei Stunden für unrealistisch?

Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Angststörung und diese Angst würde ihr Wesen zu 80 oder 90 Prozent ausfüllen. Stellen Sie sich nun weiter vor, es verspricht Ihnen jemand, diese Angst in zwei oder drei Stunden behandeln zu können. Dann wäre da, wo zuvor 80 oder 90 Prozent Angst war, mit einem Mal nichts mehr. Das bedeutet, da wäre dann auch nichts Positives. Sie würde sich zu einem sehr hohen Anteil gar nicht mehr kennen und sich nicht mehr in sich selbst zurecht finden. Machen Sie sich bitte bewusst, dass einen Therapie immer auch eine entsprechende Therapiezeit benötigt, damit Sie stabilisiert werden können.

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